Sonntag, 14. März 2021

Kräuterhuhn in Pflaumen-Rotweinsauce

 Zutaten: 

4 Hähnchenbrustfilets, halbiert

2 große Zwiebeln, halbiert und in feine Scheiben geschnitten

300 ml Rotwein

15 dicke Backpflaumen

1 EL schwarze Johannisbeermarmelade

 

Für den Kräuterbelag:

1 große Handvoll glatte Petersilie, fein gehackt

Fleur de sel

2 große Knoblauchzehen, zerdrückt

2 EL Semmelbrösel

1 - 2 EL Olivenöl

ca. 2 EL Cognac


Zubereitung:

Zunächst den Kräuterbelag anfertigen. Dazu Petersilie, Knoblauch und Salz verrühren. Semmelbrösel und Olivenöl hinzufügen und zu einer Paste verarbeiten. Soviel Cognac dazugeben, bis die Paste nicht mehr bröselig ist und sich gut verstreichen lässt. 


Den Backofen auf 180 Grad temperieren. Die Hähnchenteile mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch auf beiden Seiten bräunen, aber nicht durchgaren. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und die Zwiebeln ins heiße Fett geben und leicht anbräunen. Mit dem Rotwein ablöschen, die Backpflaumen hinzufügen und die Marmelade einrühren. Den Kräuterbelag auf die Hähnchenstücke streichen und das Fleisch wieder in die Pfanne setzen. Im Backofen etwa eine halbe Stunde garen, bis die Sauce schön eingedickt ist. 

Dazu passen Kartoffeln oder Baguette.




Ente in Madeira - Rahm

 Zutaten: 

800 g Entenbrust mit Haut

1 große Zwiebel, fein gewürfelt

1 - 2 Knoblauchzehen, zerdrückt

 Entenfett (vom Ausbraten)

300 - 400 ml Entenfond

Salz, Pfeffer

100 ml Sahne

100 ml Madeira

evtl. Saucenbinder


Zubereitung:

Die Haut der Entenbrust rautenförmig einritzen und das Fleisch auf der Hautseite bei mittlerer Hitze braten bis reichlich Entenfett austritt. Wenden und die Fleischseite leicht bräunen. Innen sollten das Fleisch noch ziemlich roh sein. Etwas auskühlen lassen. Ggfs. die Haut entfernen (sie wird im Ragout recht wabbelig...). Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Im heißen Entenfett Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen (Falls der Vogel sehr viel Fett enthält, die Menge zum braten entsprechend abschöpfen).
Die Fleischwürfel dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Madeira ablöschen kurz einkochen lassen. Mit dem Entenfond auffüllen und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.  Dann die Sahne dazugießen und alles ohne Deckel etwas einkochen lassen. Falls die Sauce zu dünnflüssig ist, entsprechend Saucenbinder zum Einsatz bringen. 

Dazu passen Ofenkartoffeln und Thymian - Rosenkohl (siehe Rezept unten)


Auf eine Kalorienangabe verzichte ich bei diesem Rezept, da die Werte stark variieren können. (z. B. Fettanteil unter der Haut des lieben Federviehs....)



Thymian - Rosenkohl mit Orange und Honig

Zutaten:

500 g Rosenkohl frisch, geputzt, oder TK

200 ml Gemüsebrühe, Instantprodukt

einige Thymianzweige

Muskat

1 EL Honig

1-2 EL Orangensaft

Salz, weißer Pfeffer


Zubereitung: 

Rosenkohl in der Gemüsebrühe mit dem Thymian ca. 15 Minuten garen, abgießen. Den Orangensaft hinzufügen. Mit Muskat, weißem Pfeffer und ggfs. noch eine Prise Salz würzen. Alles gut vermischen.

Eignet sich gut als Beilage zu allen möglichen Fleischgerichten. Besonders lecker zu Ente oder Gans. Die Menge reicht bei uns für Zwei. Wenigesser bekommen eine weitere Person damit satt. Die Anzahl der Kalorien liegt für Zwei bei 260.


Sonntag, 1. November 2020

Rinderfilet mit Balsamicorahm

 500 g Rinderfilet trockengetupft und in Streifen geschnitten

1 kleine Zwiebel geschält und fein gewürfelt

200 g Karotten geschält und klein gewürfelt

1 kl. Zucchino gewaschen und etwa so groß wie die Karotten gewürfelt

2 EL Olivenöl

1 Knoblauchzehe geschält und zerdrückt

1 EL Tomatenmark

250 ml Kalbsfond

100 ml Portwein

100 ml Balsamico

150 g Sahne

Salz, Pfeffer, Chiliflocken nach Geschmack

Petersilie


Zubereitung: Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Filetstreifen darin rundherum bräunen, die Zwiebelwürfelchen dazugeben und kurz mitbräunen. Tomatenmark und Knoblauch hinzufügen und ebenfalls unter ständigem Rühren kurz mitbraten. Das restliche Gemüse hinzufügen und nochmals kurz brutzeln lassen. Salzen und pfeffern. Mit dem Fond ablöschen und 15 - 20 Minuten garen. Den Balsamico, Portwein und zum Schluss die Sahne dazugießen. Alles zusammen ein bisschen einkochen lassen. Wenn zuviel Flüssigkeit entstanden ist, kann man entsprechend Soßenbinder zum Einsatz bringen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gericht schmeckt besser, wenn es einen Tag durchziehen darf. Dann erhitzen. Mit gehackten Petersilienblättchen servieren. Dazu passen Nudeln.

Die Menge reicht für 2 - 3 Portionen und liefert bei 3 Portionen 400 kcal.






Eiersalat mit Blumenkohl und Zitronenhähnchen

 Nicht unbedingt ein leichtes Essen, aber mal etwas anderes und wirklich lecker!


1 kleiner Blumenkohl, geputzt und in kleine Röschen zerlegt (etwa 3 - 4 cm)

1 mittelgroße Zwiebel geschält und in nicht zu dicke Spalten geschnitten

4 EL Olivenöl

1 und nen halben TL Curry Mumbai oder einen anderen milden Curry

5 Eier Größe L hartgekocht und gepellt

100 g griechischen Joghurt

etwa 60 g leichte Mayonnaise

Chiliflocken

4 schöne große Hähnchenkeulen mit Haut

1 Zitrone

Salz und Pfeffer


Zubereitung: Die Blumenkohlröschen mit den Zwiebelspalten, Olivenöl, Curry, dreiviertel TL Salz und ordentlich Pfeffer in einer großen Schüssel gründlich mischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und bei 220 Grad Ober/Unterhitze im Ofen rösten bis alles lecker goldbraun und weich ist. Abkühlen lassen.

Die Eier pellen und mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Gemüse in eine große Schüssel verfrachten. Die Mayo mit dem Joghurt, Chiliflocken und ein paar Tropfen Zitronensaft verrühren. Evtl. noch leicht mit Salz und Curry nachwürzen. (Das Gemüse ist meistens ausreichend gewürzt, so das die Mayo nicht zusätzlich mit Salz und Curry angereichert werden muss.) Über die Eier-Gemüse-Mischung geben und vorsichtig unterheben.


Für die Hähnchenkeulen 2 EL Olivenöl, und 2 EL Zitronensaft und einen halben TL Salz verrühren.

Damit die Hähnchenkeulen rundherum gründlich einpinseln. In eine passende, ofenfeste Form legen und ca. 1 Stunde im Ofen bei 200 Grad Celsius garen, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Falls das Fleisch am Boden festschmurgelt einfach etwas Wasser oder Geflügelfond angießen. Falls noch etwas von der Öl-Saft-Mischung übrig ist, während des Garvorganges gelegentlich die Haut damit bestreichen.


Bei 4 Portionen kommen ca. 600 kcal pro Näschen zusammen.










Sonntag, 20. September 2020

Jägertopf mit Erbsensauce

 Zutaten:


400 g Rindfleisch, in Streifen geschnitten (in diesem Fall habe ich Ribeye verwendet)

50 g Räucherspeck mager, gewürfelt

400 g braune Champignons, geputzt in Scheiben 

200 g Pfifferlinge geputzt, ggfs. zerteilt

200 g Minikräuterseitlinge geputzt

200 g Zwiebel, geschält und gewürfelt

2 -3 Knoblauchzehen, geputzt und fein gewürfelt

100 g Blattspinat TK

200 g Erbsen fein TK 

ca. 100 ml Wasser

ein paar Zweige Thymian

Bratöl

Salz, Pfeffer, Himbeeressig, Honig oder eine Prise Zucker


Kartoffeln, Menge nach Belieben, als Pellkartoffel gegart


Zubereitung: Für den Jägertopf in einer Pfanne etwas Öl heißwerden lassen. Das Fleisch darin rund herum bräunen, mit Salz und Pfeffer würzen. 

In einer zweiten Pfanne etwas Öl erhitzen, Zwiebeln, Pilze, Speckwürfel und Knoblauch darin anbraten, salzen und pfeffern. Den Inhalt beider Pfannen zusammenschütten, Thymian hinzufügen und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln pellen. Mit Öl einpinseln und ggfs. leicht salzen. Bei 180 Grad im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.

Für die Erbsensauce (kann man schon am Vortag zubereiten!) die Erbsen in kochendem Salzwasser ca. 1 Minute garen. Den Spinat dazugeben und kurz mitkochen (ca. 10 Sekunden). In ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Das Gemüse in einen hohen Rührbecher geben, etwas Wasser hinzufügen und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, ein paar Tropfen Himbeeressig und etwas Honig abschmecken.

Zum Servieren die Erbsensauce kurz aufkochen lassen und getrennt reichen.






Donnerstag, 20. August 2020

Partysnack mit Ölsardinen

 Dies ist ein Snack, der sich flott aus dem Vorrat zubereiten lässt, da er zur Not auch ohne Rucola auskommt.


Zutaten: 

100 g Datteln, getrocknet ohne Stein, zerkleinert

100 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und zerkleinert

2 Knoblauchzehen geschält und grob zerkleinert

Chiliflocken, je nach gewünschter Schärfe

40 g Parmesan gerieben

etwas Salz

1 Baguette in dicke Scheiben zerlegt und goldbraun getoastet

Ölsardinen in Dosen, Menge nach Belieben

1 Handvoll Rucola, gewaschen und trocken geschleudert


Zubereitung:

Datteln, Tomaten und Knoblauch, 1 Prise Salz und die Chiliflocken in einem hohen Becher mit dem Einlegeöl und einem Pürierstab recht fein pürieren. Den Parmesan unterheben.

Die Brotscheiben üppig mit dem Tomatenpesto bestreichen. Die Rucolablätter locker drüberstreuen und mit Ölsardinen belegen. Wer mag, kann auch noch ein bisschen schwarzen Pfeffer drüberschroten.

Die Anfertigung des Pestos ist ne ziemlich klebrige Angelegenheit und braucht daher etwas Zeit. Für Überraschungsgäste daher eher nicht geeignet. 

Das Pesto hält sich allerdings sehr gut im Kühlschrank, wenn man die Oberfläche glatt streicht und gut mit Olivenöl abdeckt.