Samstag, 30. November 2019

Rosenkohl - Ragout mit Maronen

750 g Rosenkohl TK

2 EL Butter

2 Zwiebeln fein gewürfelt

1 EL Weizenmehl

250 ml Geflügelfond

250 g Maronen vorgekocht

100 g Sahne

400 g Kräuterseitlinge geputzt und in Scheiben geschnitten

Muskatnuss frisch gerieben

Salz, Pfeffer

1 kleines Bund Thymian


Zubereitung: Die Zwiebelwürfelchen in 1 EL Butter anbraten und mit dem Mehl bestäuben. Den Fond angießen, leicht salzen und pfeffern. Den Rosenkohl dazugeben, durchrühren und zugedeckt ca. 25 Minuten dünsten. Die Sahne und die Kastanien hinzufügen und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen in einer weiteren Pfanne den zweiten EL Butter schmelzen und die Pilze darin geduldig bräunen und ebenfalls leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte während der Braterei  Flüssigkeit austreten, solange weiterbrutzeln bis diese verdunstet ist.

Das Rosenkohl - Ragout auf Tellern verteilen, die Pilze drumherum drapieren. Mit Thymianblättchen bestreuen und sofort servieren.

Dazu passen Salzkartoffeln oder ein nicht zu kräftiges Bauernbrot.

Kcal pro Näschen: etwa 350 - ohne Beilage







Sonntag, 24. November 2019

Zucchini-Auflauf aus den 70ern

Als ich neulich in meinem Archiv buddelte, beförderte ich eine alte Essen&Trinken Zeitschrift aus dem Jahre 1976 zu Tage.
Viele der damaligen Rezepte verursachten Kopfschütteln, zumal die damalige Küche nur noch bedingt zeitgemäß erscheint. Und, obwohl ich nie ein Freund von Tütensoße und Dosenfutter war, entschied ich mich für dieses Rezept. Einfach nur mal so versuchsweise....

Zutaten: 

500g Schweinemett (Schinkenmett)

Knoblauchpulver

1 kg gekochte Zucchini

1 Dose Pfifferlinge ( ca. 120g)

1 Päckchen Helle Soße 

2 Ecken Schmelzkäse ( Sahnegeschmack)

Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Zucchini in Scheiben schneiden und in einmal aufgekochtem Salzwasser ca. 7 Minuten ziehen lassen. Danach abschöpfen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Eine flache Auflaufform mit dem Mett ausstreichen. Etwas salzen und pfeffern und mit dem Knoblauchpulver würzen. Die gegarten Zucchinischeiben und die Pilze darauf verteilen. Die Sauce nach Vorschrift herstellen, das Wasser dabei knapp bemessen und stattdessen die entsprechende Menge von der Gemüsebrühe hinzufügen. Die Käseecken darin unter rühren schmelzen lassen. Die Sauce über den Auflauf gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 Minuten überbacken.

Soweit das Originalrezept.

Ich habe die Backzeit um 15 Minuten verlängert, einerseits wegen der Hoffnung, dass das Ganze wenigstens noch ein bisschen bräunt und andererseits, dass von der Flüssigkeit die sich währenddessen gebildet hat wenigstens noch ein bisschen verfliegt. Insgesamt ist es kein kulinarisches Highlight, aber geschmeckt hat es. Wie mein Mann immer zu sagen pflegt: "Kann man essen." Wird aber trotzdem eine Eintagsfliege bleiben.




Samstag, 16. November 2019

Marinierter Lachs mit Süßkartoffelpü

FISCH:

250 g Lachsfilet frisch oder TK

3 EL Olivenöl

2 EL Sojasauce

2 EL Dijonsenf

2 EL Honig

Pfeffer


SÜSSKARTOFFELPÜ:

1 Süßkartoffel ca. 400 g gewürfelt

2 mittelgroße Kartoffeln ( Linda oder Belana…) kleiner gewürfelt als die Süßkartoffeln

1 kleine Zwiebel fein gewürfelt

1 Knoblauchzehe durchgedrückt

1 TL Olivenöl

1 EL scharfer Senf

Salz, Pfeffer

1 EL Butter



Zubereitung: Zunächst für das Lachsfilet das Olivenöl, Sojasauce, Dijonsenf, Honig und Pfeffer in einer kleinen Schüssel zusammenfügen und glatt rühren. Lachsfilet darin ca. 2 Stunden marinieren.

Für's Pü die Kartoffelwürfel beider Sorten in etwas Salzwasser 10 - 15 Minuten weichkochen, abgießen und gleich stampfen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter bei mittlerer Hitze bräunen und anschließend gleich zum Kartoffelstampf geben. Senf, Butter und Knoblauch dazu fügen, nochmals stampfen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Lachsfilet aus der Marinade heben, etwa abtropfen lassen und dann in einer Pfanne bei mittlerer Hitze behutsam bis zur gewünschten Bräunung brutzeln.

Den Lachs und das Süßkartoffelpü nett auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Dazu passt gedünstetes Gemüse - in Butter geschwenkt, oder ein frischer grüner Salat ohne viel Firlefanz. (Auf dem Foto: gedünsteter Blattspinat)

Das Gericht an sich ist nicht unbedingt als Sündenfall  zu bezeichnen, da es überwiegend aus Zutaten besteht die aktuell als >gesund< gelten.
Bezugnehmend auf die Kalorien haut es jedoch ganz schön rein!
Die Portion fällt für 2 Nasen großzügig aus - sprich: für 2 gute Esser - wobei eine Portion mit etwa 1000 Kcal zu Buche schlägt. Ohne weitere Beilage.






Montag, 11. November 2019

Ente mit Ananas (asiatische Formel)

350 g Entenbrust von einer gut gebauten Landente
          (Fleischfans nehmen die doppelte Menge)

1 Ananas   Fruchtfleisch gewürfelt

1 grüne Paprikaschote gewürfelt

1 Gemüsezwiebel grob gewürfelt

etwa 20 g frischer Ingwer fein gehackt

3 - 4 EL helle Sojasauce

200 ml Geflügelfond

1 TL   5Gewürzepulver

Pfeffer nach Belieben

Honig, falls die Ananas mit der Süße geizt

1 EL Speisestärke in etwas Wasser gelöst


Zubereitung: In die Haut der Entenbrust Rauten ritzen und auf dieser Seite in einer Pfanne anbraten, damit das Fett heraustritt, wenden und bei milder Hitze durchgaren. Aus der Pfanne nehmen, etwas auskühlen lassen und dann das Fleisch in Streifen schneiden.

Im Entenfett die Zwiebelwürfel anbraten und glasig dünsten. Ingwer dazugeben und kurz mitdünsten.
Sojasauce, Geflügelfond u. - falls Ananassaft anfällt diesen ebenso - dazu gießen.
Ananas- und Paprikawürfel, die Entenbruststreifen hinzufügen und alles ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer, 5Gewürzepulver und ggfs. Honig abschmecken. Mit der gelösten Speisestärke binden.

Dazu passen Reis oder Nudeln.

Reicht für 4 Nasen, wenn Reis oder Nudeln dazu serviert werden.

etwa 400 Kcal pro Portion ohne Beilage






Donnerstag, 31. Oktober 2019

Tofu Stroganoff

400 g braune Champignons geputzt und geviertelt

75g Gewürzgurke gewürfelt

1 kleine Zwiebel fein gehackt

200 g Tofu natur  in Würfeln

1 - 2 EL Tomatenmark

ca. 100 ml Waldpilzfond aus dem Glas

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

evtl. ein paar Tropfen Weinessig oder Zitronensaft

3 - 4 EL Olivenöl


Zubereitung:
Die Tofuwürfel in heißem Olivenöl etwas bräunen. Die Zwiebelwürfel und Tomatenmark kurz mitbraten. Anschließend die Champignons und Gurken dazugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Mit dem Waldpilzfond ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und ca. 25 Min. bei milder Hitze garen. Nochmals abschmecken und ggfs. ein Spritzerchen Zitronensaft oder Weinessig hinzufügen.

Dazu passen Salzkartoffeln.

Diese Menge reicht für 2 Nasen und schlägt - ohne Beilage -  mit etwa 300 Kcal pro Nase zu Buche.



Sonntag, 6. Oktober 2019

Minnie's versoffenes Huhn (Curry)

ca. 500 g Maishähnchenbrust grob gewürfelt

250 g Karotten gewürfelt

350 g braune Champignons

4 Knoblauchzehen fein gehackt

1 mittelgroße Zwiebel etwas gröber gehackt

Olivenöl

2 EL Biryani Curry Pulver

1 TL  geriebener frischer Ingwer

Salz, Pfeffer

Chiliflocken nach Geschmack

200 ml Kokosmilch

einige Thymianzweige

1 geh. TL Rohrzucker

100 ml Rum

150 ml Geflügelfond

400 g frische Aprikosen, alternativ aus dem Glas - Pfirsiche eignen sich ebenfalls


Zubereitung: Die Hähnchenwürfel in heißem Olivenöl goldbraun anbraten. Die Zwiebeln dazu geben und kurz mitbraten. Den Knofel und das Currypulver hinzufügen und noch etwas kürzer mitbraten.
Mit dem Geflügelfond ablöschen. Die Pilze und die Karotten dazu geben. Alles mit Salz, Pfeffer Ingwer, Thymianzweigen, Rohrzucker und Chiliflocken würzen.
Den Rum und die Kokosmilch dazu geben. Alles gut vermischen und etwa 30 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss das Obst - falls es aus dem Glas kommt auch etwas vom Saft - dazufügen. Die Soße nach Belieben mit etwas Speisestärke oder Saucenbinder andicken.

Als Beilage eignen sich Reis oder Kartöffelchen, letztere gerne auch ein wenig geröstet, oder als Ofenkartoffeln zubereitet.

Kcal pro Nase bei 4 Portionen: ca. 500 ohne Beilage


Und übrigens: Keine Angst vor dem Rum. Der Alkohol verkocht sowieso. Zurück bleibt eine feine, leckere Note. Geschmacklich sollte der Rum einfach rund sein. Ich kenne da so ein paar "beißende" Sorten, die locker in der Lage sind so ein Gericht erfolgreich zu versemmeln.







Halloumibrot

So, nun geht es wieder frisch ans Werk. Die Bloggerei lag eine Zeitlang auf Eis - dafür strahlen Teile meiner Behausung in neuem Glanz. Nun aber zur Stulle:

4 Scheiben Graubrot

200 g Halloumi

1 Beutel gemischte Salatblätter

1 - 2 EL Kürbiskerne

1 - 2 TL Zitronensaft frisch gepresst

1 und nen halben TL Harissapaste

2 EL Olivenöl

1 EL Honig

Salz und Pfeffer


Zubereitung: Zitronensaft, Öl, Harissa und Honig in einem Glas gut verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren kurz rösten bis sie knacken. Die Kerne herausnehmen und beiseite stellen.
Den in Scheiben geschnittenen Halloumi in der heißen Pfanne auf jeder Seite 1 - 2 Minuten goldbraun braten.
Nebenbei die Brotscheiben toasten.
Die getoasteten Brotscheiben mit etwas Dressing beträufeln. Die Salatblättchen darauf verteilen und den Halloumi darauf setzen. Mit den Kürbiskernen bestreuen, ein wenig Dressing darüber kleckern und sofort servieren.
Kalt schmeckt es nicht.

Als Vorspeise serviert reicht die Menge für 4 Nasen. Kcal dann pro Portion ca. 500